ART LAW JOURNAL
DIE   KUNSTRECHTEXPERTIN

Kunstrecht Blog - Fragen und Antworten

KünstlerSozialabgabe(KSA) - immer wieder fordern Auftraggeber Künstler:innen die selbständig sind auf, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu gründen oder eine Unternehmer Gesellschaft. Dabei würde die Pflicht für die Gesellschaften, auch für die Offene Handelsgesellschaft und andere Personengesellschaften entfallen, eine Künstler Sozialabgabe zu entrichten. Doch hier liegt gerade der Trugschluss. Das sparen für die Künstler erfolgt nachweislich durch eine korrekte Rechnungsstellung.
Die Abgabepflicht wird auf die Gesellschaft verlagert. Wesentlich dabei ist, dass die GmbH auf das Gehalt des Gesellschafters, Geschäftsführers KSA abführen. In der Regel ist dieser mit mehr als 50% beteiligt und somit entspricht es dem Gesetz, dass er als selbständig eingestuft wird. Damit besteht also die Abgabepflicht, vergleichbar mit der Situation, dass die Gesellschaft eine aussenstehende Selbständige beauftragt. Dies gilt auch für Honorare an selbständige Gesellschafter, die künstlerisch-publizistische Erwerbstätigkeiten ausführen. Ausreichend ist dabei allerdings auch, dass die Mitarbeiterin nicht selbst die Tätigkeiten ausführt, sondern beaufsichtigt, so auch Texte korrigiert oder prüft. 


Amelia R.Poplicher LL.M.(NL) Art Law DIE KUNSTRECHTEXPERTIN- Für #Fragen zu Ihrer KünstlerSozialabgabe kontaktieren Sie uns in den KünstlerInnen-Sprechzeiten





NFT/NFA


Digitale Kunst kaufen- Sind NFTs die Zukunft- Welche kunstrechtlichen Fallstricke in Bezug zu Kunst sollten beachtet werden.


Zur Frage des Kunstkaufs, ob sich nun am digitalen Markt, durch die Möglichkeit des rechtlichen Erwerbs von Non-fungible-Token (NFT)  bezüglich wachsender Marktchancen für Kunstsammler:innen, Kunstkäufer:innen und Künstler:innen etwas ändert.


"Sind NFTs nur ein sogenannter "Hype" und verschwinden diese sodann wie sie aufgetaucht sind- aus dem Nichts- ins Nichts?"


Grundsätzlich sind es die digitalen Technologien die sich halten werden, denn das hohe Preisniveau lässt sich nicht unendlich stabilisieren. Es handelt sich erstmals um eine Form der digitalen Währung die verspricht mit wenig Mühe schnell reich zu werden. Doch es finden sich erstaunlich viele die Hasardeure die sich in den Markt der NFTs drängen. Doch so wie auch mit anderen Spekulationen, wenn sich die ersten Begeisterung gelegt hat und die Hoffnung auf schnellen Reichtum im Dunst verzogen ist, kann man sehen ob sich diese Art und Weise der Preisspitzen nachhaltig erzielen lässt. Viele prominente Beispiele zeigen derzeit wie reich man an den digitalen Kunstmärkten werden kann. Doch andererseits sind es auch Viele Anleger die viel Geld verloren haben und verlieren werden, die nicht damit reich geworden sind.
Aus dem Blickwickel der Kunstrechtsexpertin sind damit auch viele Fallstricke zu vermeiden die sich bei einer juristischen Risikoanalyse bestimmen lassen. Digitale Kunstwerke die ihre eigenen Urheber haben und somit nicht frei verfügbar sind, ohne deren Zustimmung. Juristisch interessant ist auch wie es dann mit den Eigentumsrechten an den
NFTs aussieht und können diese dann übertragen werden. Auch strafbare Handlungen der Wiederveräußerung und sonstiger Rechte an den erworbenen digitalen Kunstwerken sind noch Neuland und es ergeben sich zunehmend immer weiter Rechtsprechungen der Gerichte in Zusammenhang mit unrechtmäßigen Veröffentlichungen.
Für den Kunstmarkt aus historischer Sicht kann diese Ära als ein Wendepunkt gesehen werden.


Kann angenommen werden dass es eine Veränderung durch NFTs für die Kunst-und Kulturszene gibt?


Wenn die Entwicklung so voranschreitet wie seit den Jahren der Kryptowährung, wird die Technologie und die sich eröffnenden Chancen und interessante Möglichkeiten für die Kunstszene wahrgenommen werden. Der Vertrieb von Kunst sowie die Weiterentwicklung und die Ausstellung der Kunstwerke ist ein neuer Weg freigegeben.
Im Gegensatz dazu fand sich zuvor ein Kunstmarkt der Elite welcher nur eine undurchsichtige Minderheitsbranche darstellte, zu welcher nicht jeder Zugang hatte. Transparenz für den Erfolg der Künstler: innen und einige Verkaufswege blieben oftmals verborgen. Nach und nach konnten lediglich Auktionshäuser Aufschluss über mögliche erzielbare Preise geben oder gelegentlich die Rückverfolgung des Kunstwerkes ermöglichen.
Dies ist nun durch die NFTs und den Online Handelsplattformen leichter möglich und schneller erzielbar. Es ist allen Künstler: innen möglich ihre Werke, ob Skulptur oder Song, ob ein Mime oder ein Video ohne Galerie oder Ausstellungsräume zu verkaufen. Damit sind sämtliche Preise und Vertriebswege für die Öffentlichkeit zurück verfolgbar und transparent.
So haben alle Kunstinteressierte und Kunstschaffende nun Zugang zum Kunstmarkt. Die Kunstschaffenden nehmen teil an dem Weiterverkauf ihrer Kunstwerke. Damit erreichen die NFTs als Hype einen Wendepunkt und somit einen Fortschritt im Kunstmarkt.  Dadurch werden alte Strukturen aufgebrochen. Auch die Entwicklungen der Preise für die digitalen Kunstwerke lässt sich nach Umsetzung die Preistransparenz  neue Markterschließungen ergeben allein über die Technologie ähnlicher Handelsformen für  Kunstwerke.
Welche Vorteile siehst Du für die Kunstszene durch NFTs?
Ein Vorteil ist für die Künstler: innen die für Entstehung, Verkauf und Herstellung von Kunst.
Die auf der Blockchain enthaltenen digitalen Werke sind zunächst so gut wie Sicher vor Verfälschung und Missbrauch. Das gab es so noch nicht. Der Verkauf und Kauf von digitaler Kunst war nicht interessant. Durch die NFTs ist die Bedeutung von digitaler Kunst besonders gewachsen. Es sind unter anderem die Gewinne die durch die Einnahmen der digitalen Werken der Museen erwirtschaftet werden können.
Bei vielen Museen wie in London und in Wien umgesetzte NFTs von Meisterwerken wurden zusätzlich NFTs mit Geldwerten erwirtschaftet. Auch können nun die Kunstwerke der Sammler Werke auf den internationalen globalen Plattformen dem Publikum vorgestellt werden, ohne jegliche Abgabe von mehr als 50% des Erlöses an Galerien oder Auktionshäuser.
Wie kann nun die Kunstszene von den NFT auf dem Kunstmarkt profitieren?
Es ist durch die Blockchain eine Sicherheit vor Fälschung gewonnen und dies ist sowohl für die digitale als auch für die analoge Kunst ein Benefit. Tatsächlich sind mehr als 35% aller sich immer noch in Museen und auf dem Kunstmarkt  befindlichen Kunstgegenstände gefälscht. Dies ist dennoch nicht allen Kunstinteressierten geläufig. Dies wird nun über die Blockchain durch eine Zertifizierung Aufschluss geben. Ebenso ist nun digitale Kunst ein Handelsobjekt durch die Technologien der NFTs. Somit sind Einnahmen für Museen möglich die wiederum Meisterwerke der Kunst in digitale Dateien fraktionalisieren können und diese als Handelsgut verkaufen können. Der Wert eines Kunstwerkes welches sich rein aus der unsichtbaren und vorhersehbaren erzielbaren Rendite ergibt, kann nun auch ohne Kunsthandelsakteure teilweise bestehen. Die Kunst als NFT hat nun eine neue Bedeutung und Stellung in Rahmen von Investition und Geldanlage.


Gibt es Kritiker der NFTs in der Kunstszene?


Ja. Die Skepsis ist noch recht verbreitet und die Reaktion auf Veränderungen wird bei den Galeristen der alten Schule nicht sonderlich begrüßt. Plötzlich werden bislang erfolgreiche Muster hinterfragt und klassische Wege sind nicht mehr begehbar. Dennoch zeigt sich dass Vorreiter wie Damien Hirst und Takashi Murakami oder Jeff Koons oder auch Musikinterpreten wie Justin Timberlake und Madonna erfolgreich im NFT Business.
Während viele der Auktionshäuser sofort gemerkt haben, dass es sich um ein neues  Geschäftsfeld handelt und mit NFTs sich sogar neue Kunden akquirieren lässt. Auch sind einige in der Presselandschaft zu finden, die über Kunst aus klassischen Ausstellungen der Museen welche die neuen NFT für sich nutzen berichten, nicht so enthusiastisch um darüber zu berichten. Also viele Möglichkeiten die NFTs als Handelsware darstellen noch nicht allen bekannt ist.
"Was sollte beachtet werden, wenn ich mich für den Kauf von NFT interessiere?"
Sich so gut wie möglich informieren, so viel wie möglich ansehen, das Konzept und die Projekte verstehen lernen.


Worauf sollte ich beim Kauf eines NFT achten?


Meine Empfehlungen zur Vorgehensweise beim Kauf gelten wie bei jedem anderen Kunstwerk auch : Nur kaufen, wenn man sich auskennt, Qualität und Preise prüfen, den Künstler dahinter kennenlernen, nur kaufen, wenn man es eigentlich behalten möchte.


Wenn man also die  physische und digitale Kunst in einem NFT verknüpfen kann, was kann ein Künstler damit machen?


Künstler wie beispielsweise Jeff Koons haben schon eine Ableitung von seinem analogen Werk ein digitales Produkt geschaffen, welches er nun als NFT seiner Kunstwerke seiner Sammlung anbietet.
Auch können Artisten wie beispielsweise von künstlerisch gestalteten Buchcovern  Musiker ihre erschaffenen Kompositionen und Fotografen ihre Fotografien als NFTs der Öffentlichkeit zeigen.


Hast Du Tipps für unerfahrene NFT Interessenten, was ist zu beachten?


Der Erste Tipp ist sich Gedanken über Ziel und Zweck der zu machen.
Möchte ich innovative Kunst erwerben oder eine Sammlung fortführen. Oder Geld verdienen und schnell reich werden?
Wobei die Kunst NFTs sich erheblich vom Aktienmarkt unterscheiden in deren Risikoaffinität.
Es ist von außerordentlicher Bedeutung sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Möglichst sich über die Künstler hinter den NFTs zu informieren. Welche Kunst haben diese Künstler zuvor gemacht?
Waren analoge Werke dabei und wie lange bestehen die entsprechende Künstler schon auf dem Kunstmarkt. Sind die Künstler plausibel und überzeugt ihr Ansatz der künstlerischen Auseinandersetzung?
So können unteranderem diejenigen differenziert werden, die aus der Sicht der Investitionsbereitschaft als "One-Hit-Wonder" bezeichnet werden können. Zusätzlich noch das Angebot immer wieder bestaunen und die Präsentationen vergleichen, immer nur das auch kaufen, was einem gut gefällt um sich damit identifizieren zu können. Nur dann hat das gekaufte Kunstwerk auch einen immateriellen Wert der sich weiter vermitteln lässt.
Als Lektüre kann sich jeder auch die Veröffentlichungen auf den Kryptomarkt wie meinen Artikel  ansehen. Das ist ein so schnell lebiger Marktplatz sowie eine schnelle Entwicklung der NFTs, dass sich nur mit Kunstrechtexpertise in diesem Bereich der Überblick ergibt. Ein Buch das ich heute schreibe, kann nur den aktuellen Stand des digitalen Kunstrechts abbilden.
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Fotographie/ Nutzungsrechte


Im Falle einer Fotografie: Was muss ich beachten bei Nutzungsrechten von  urheberrechtlich geschützten Kunstwerken?


Im Falle einer Fotografie, ist der Fotograf immer der Urheber. Dieser hat in der Regel auch den Auslöser des Fotogerätes betätigt. Dabei ist zunächst unerheblich was das Foto abbildet. Folglich ist vor der Verwendung des Bildes die genauen Urheberrechte mit dem Fotographen abzuklären.
Sofern es  um ein Foto eines Kunstwerkes geht, sind die Künstlerrechte mit dem Künstler zu klären, neben dem Urheberrecht. Schließlich sind Kunstwerke urheberrechtlich geschützt, so dass der Künstler darüber ob er der Veröffentlichung seiner Werkes zustimmt und darüber wie diese Veröffentlichung erfolgt entscheidet.
Abhängig vom Ort wo das Bild der Kunst aufgenommen wurde, kann das Eigentumsrecht (Hausrecht) betroffen sein. Wenn es sich um eine Skulptur handelt, die in einem Skulpturenmuseum aufgestellt ist, so ist nur mit dem Einverständnis des Besitzers, des Museum ein Foto zu machen und zu veröffentlichen. Dies gilt für sog. gemeinfreie Gemälde auch. Im Fall des BGH Urteil v. 20.12.2018 – I ZR 104/17 wurde zu Gunsten des Museums und dessen Fotographen entschieden.


Wann ist ein Kunstwerk gemeinfrei?


Die Besonderheit bei Kunstwerken und dem daran bestehenden Urheberrecht ist, dass dieses die Gültigkeit verliert, wenn der Urheber über 70 Jahre tot ist. Die Schutzfrist wirkt demnach nicht mehr und so handelt es sich um ein gemeinfreies Kunstwerk. Es kann auch nach dem Tode des Künstler mit ihm selbst keine Klärung mehr erfolgen. Dennoch bleiben die oben beschriebenen Rechte des Fotographen und des Besitzers als Urheber wirksam, so dass die Bilder von Kunstwerken nicht verwendet werden dürfen, nur weil das Schutzrecht des Künstlers erloschen ist. An dessen Stelle treten möglicherweise die Stiftungen oder die Erben, sowie die Besitzer wie beispielsweise des Museums. Sie können demnach eine Veröffentlichung eines Gemälde des Malers Kandinsky oder van Gogh ohne die Künstlerrechte zu klären, vornehmen. Im Zweifel sind die Fotorechte und die Fotohonorare über eine Bildagentur zu erwerben oder gar an den Fotographen zu zahlen.


Was ist mit Kunst in einem öffentlichen Raum?


Grundsätzlich kann ein Kunstwerk welches sich in einer Dauerausstellung oder sonstigem öffentlichen Raum befindet, ohne Genehmigung fotografiert werden, unter der Panoramafreiheit und ohne Genehmigung. Dabei entfällt die ebenso die Klärungsfrage der Künstlerrechte, wie bei verstrichenen Schutzfrist. Anders ist es aber, wenn die Ausstellung im öffentlichen Raum lediglich zeitlich oder saisonal erfolgt. Hier sind in jedem Fall die Künstlerrechte zu klären, denn die Panoramafreiheit erlischt, wenn es sich die Kunst nicht dauerhaft in öffentlichen Raum befindet.
In Frankfurt am Main stellt zum Beispiel die Figur "Hammering Man" von dem Künstler Jonathan Borofsky an der Festhalle/Messe unter Panoramafreiheit. Die Figur ragt fest installiert seit 1991 in Höhe von 21 Metern vor dem Messeturm. Hingegen steht für die zeitweise Ausstellung auf öffentlichem Raum die Installationen von Christo und Jean-Claude.
Ausserhalb des öffentlichen Raums kommen für den Kunsthandel auch Fragen des Besitzerwechsels in Betracht. Wenn Bilder oder Skulpturen von Privat Galerie zu Museum weiter gereicht werden, so wandert das Besitzrecht so zu sagen mit. Insbesondere dann wenn das Kunstwerk von einem Sammler gekauft wird. So wechselt der Eigentümer und dieser muss bei Entstehung des Fotos um Zustimmung gebeten werden, wie und ob es genutzt werden darf.
Grundsätzlich ist das Property Release mit dem Besitzer zu vereinbaren, sobald das Kunstwerk den Eigentümer wechselt und auf dessen Grundstück das Foto dort entstanden ist. Sofern der Nachweis der Entstehung des Fotos dort erbracht ist. Dabei ist nun der jetzige Besitzer nicht mehr derjenige der also die Nutzungsrechte gewähren kann.
Im ersten Anlauf können die Urheberrechte an Künstlerrechten die in Deutschland ansässige VG Bild Kunst geklärt werden. Sofern dort der Künstler nicht vertreten ist, muss der Künstler selbst oder ggf. die Erben um Aufklärung gebeten werden.


Verträge für Künstler und Galeristen: Worauf kommt es an?


Galeristen und Künstler leben von der Kunst. Die gegenseitige Angewiesenheit von der Erschaffung des Werkes bis zum Verkauf funktioniert wie jeder andere Wirtschaftszweig. Oder nicht?
"Es kommt darauf an" wie  Juristen gern bestätigen. In keinem anderen Bereich der wirtschaftlichen Betätigung sind gewachsene Vertrauensverhältnisse so offensichtlich wie in der Kunstwelt. Viele Künstler unabhängig von welcher Branche der kreativ Schaffenden, Maler, Autoren, Videokünstler, Fotografen und Viele mehr, vertrauen auf  Galeristen und Vermittler. Häufig ist das ein gutes Miteinander und die Künstler welche noch neu auf dem Kunstmarkt sind, hoffen meist Ihre Arbeiten unter der Vernissage einer Galerie oder im Austellungsraum zu präsentieren. Dabei fehlt die Erfahrung und es kann vorkommen, dass die Gutgläubigkeit und Unklarheit über Kunst und Recht Nachteile bringt.

Im Fall der Galeristen ist ihre wertvolle Erfahrung und Branchenkenntnis sowie ein gut aufgebautes Beziehungsnetzwerk von Kunden entscheidend. Durch das  Kunstkundennetzwerk kann der Galerist die Werke des Künstlers bestaunen lassen und  der Öffentlichkeit zeigen.
Da Kunst immer "vom Auge des Betrachters" abhängig ist, sind es rein subjektive Empfindungen und Entscheidungen welche einen Verkauf der Kunstwerke formt.
Galerien verfügen über Kenntnis der Vorlieben ihres Kundenstamms und können so die Präsentationen des jeweiligen Künstlers vorteilhaft ins Licht rücken und die Kunstvorlieben ihrer Kunden zur Ausschöpfung eines Wertgewinns erfahren. Der verantwortliche Galerist schafft somit den Aufbau des Marktwertes des Künstlers, den Verkauf der Kunstwerke und kann diesen Status sowohl nachhaltig als auch wertschöpfend den Kunstkunden einprägen.
Meist basiert das gemeinsame Schaffen des Künstlers mit den Arbeiten der Galeristen auf ein Vertrauensverhältnis das die Grundlage eines jeden Handels darstellen kann.
Damit in einem Fall der Auseinandersetzung beiderseitige Interessen von Galerist und Künstler genügend Rechnung getragen wird und so eine nachhaltige und aufstrebende gemeinsame Arbeitsbasis gelegt wird, sollten grundsätzlich die Vereinbarungen des Künstlers mit den Galeristen vertraglich festgeschrieben sein. Im nachhinein ist es bekanntlich immer komplizierter die Gegebenheiten nachzuvollziehen um sein Recht durchzusetzen.


Verwertungsgesellschaft für Künstler-Was ist das?


Es handelt sich hierbei um eine Gesellschaft für Rechte von Kunsturhebern, welche sich dort registriert haben. Grundsätzlich vertretene
Mitglieder sind Künstler:innen der bildenden Künste, als auch Illustrationen, Fotographie, Karikatur oder Filmschaffende. Anhand der VG
Bild und Kunst kann über die Website die Lizenzierung von  Nutzungsrechten für Kunstwerke vermittelt werden.


Künstler sind von der VG Bild Kunst nicht vertreten?


Im Falle dass die Erlaubnis für die Nutzung der Rechte nicht über die VG Kunst und Bild möglich erscheint, insbesondere dann, wenn der Künstler bereits verstorben ist. Es ist dennoch möglich durch Recherchen seine Angehörigen zu finden, oder anhand seiner Kunstwerke aufzuspüren in welchen Museen oder Galerien zu Letzt ausgestellt wurden. Demzufolge können meist die Rechtsnachfolger festgestellt werden und so die Nutzungsrechte geklärt werden.
Für Fragen der Künstlerrechte benötigen Sie Hilfe?
Sie haben eine hektische Projektzeit und somit kaum Zeit frei für intensive Recherchen, dann stehe ich  mit meinem Team von DEA-IN-MOTION zur Verfügung, um Sie zu unterstützen Zeit zu sparen. Durch unser großes Netzwerk und den gewachsenen Vertrauensverhältnis, stehen wir in Kontakt mit vielen Künstlern und beraten Sie gern weltweit. Wie Sherlock Holmes sind wir schnell auf der richtigen Spur. ©a.poplicher@dea-law.eu


Senden Sie uns Ihre Projektanfrage an: dea-in-motion@dea-law.eu